Stapelverarbeitung
Wann ein Stapel das richtige Werkzeug ist — Zellen, Grenzen und was er nicht kann.
Ein Stapel erzeugt viele Ausgaben in einem Durchgang. In der Seitenleiste heißt er „Batches“.
Zellen sind ein Kreuzprodukt
Für jede Kombination aus einem ausgewählten Asset und einem ausgewählten Format entsteht genau eine Ausgabe — eine „Zelle“. Fünf Bilder mal drei Formate sind fünfzehn Zellen.
Auf die Zellen wirkt die Grenze:
| Rolle | Zellen je Stapel |
|---|---|
| Inhaber, Admin | 100 |
| Mitglied | 25 |
Jedes Mitglied darf Stapel anlegen; die Rolle bestimmt nur die Menge.
Im Schritt „Formate“ steht die Multiplikation live: „N × M = K von 100 Zellen“. Liegt die Zahl darüber, bleibt „Weiter“ gesperrt.
Weil ein Stapel mindestens ein Format hat, ist die Zellgrenze zugleich die Obergrenze für die Assetauswahl. „Alle N auf dieser Seite auswählen“ fügt deshalb nur so viele hinzu, wie noch Platz haben, und sagt, wie viele es zurückhält.
Ein Stapel verarbeitet Bilder
PNG und JPEG. Videos zeigt der Assetpicker nicht an; der Hinweis über dem Raster sagt es: „Batches verarbeiten Bilder (PNG und JPEG) — Videos werden hier nicht angezeigt. Videos kennzeichnen Sie einzeln im Editor.“
Startest du aus der Bibliotheks-Mehrfachauswahl heraus, werden Videos beim Übergeben herausgefiltert. Besteht die Auswahl nur aus Videos, öffnet der Assistent nicht.
Alles oder nichts
Ein einziges ungeeignetes Asset lässt den ganzen Stapel scheitern, bevor irgendetwas entsteht. Ungeeignet heißt: nicht geprüft, Originaldatei durch die Aufbewahrungsfrist entfernt, oder ein Format, das sich nicht bearbeiten lässt.
Im Assetraster sind solche Assets nicht auswählbar und sagen warum — „Aufbewahrungsfrist abgelaufen“, „noch nicht verifiziert“, „Nur PNG/JPEG können in Batches verarbeitet werden“.
Was ein Stapel nicht kann
Keinen manuellen Zuschnitt. Es gibt zwei Modi: „Auto · Mitte“ und „Auto · Motiv“. Einen Rahmen von Hand ziehst du pro Ausgabe im Kontaktbogen.
Kein Freiform-Format. Das einzige Nicht-Katalog-Format, das ein Stapel annimmt, ist „Original · nur Label“ — native Pixelgröße je Asset — und das auch nur, wenn das Label eingeschaltet ist.
Kein Label-Schalter je Zelle. Ein- und Ausschalten gilt für den ganzen Stapel.
Wie ein Stapel entsteht
Zwei Wege führen hinein:
- „Neuer Batch“ in der Batch-Übersicht.
- Die Bibliotheks-Mehrfachauswahl — die Auswahlleiste trägt „Batch erstellen“ als erste Aktion.
Der Assistent hat fünf Schritte: Assets, Formate, Zuschnitt & Label, Durchsehen, Starten. Beim Start werden Name, Assets, Formate, Zuschnitt, Label und die Ausnahmen als Momentaufnahme festgehalten.
Wer sehr schnell hintereinander Stapel startet, wird kurz ausgebremst — der Startknopf zählt dann die Sekunden herunter.
Auf diesen Seiten
- Der Assistent — die fünf Schritte und was an jedem blockiert.
- Der Kontaktbogen — analysieren, Ausnahmen setzen, Zellen ausschließen.
- Ergebnisse — der Rückweg zu einem Stapel, der seinen Tab überlebt hat, und der ZIP-Export.