Voraussetzungen
Browser, JavaScript und drei Formate, die sich anders verhalten.
verstag braucht keine Installation. Was es braucht, ist ein aktueller Browser mit eingeschaltetem JavaScript — und bei drei Formaten lohnt es sich zu wissen, dass sie sich anders verhalten als der Rest.
JavaScript muss eingeschaltet sein
Ohne JavaScript funktioniert verstag nicht. Nicht eingeschränkt, sondern gar nicht: Schon das Anmeldeformular lässt sich dann nicht absenden, und die Seiten bleiben leer.
Eine Ausnahme: Der Export des Prüfprotokolls — in den Einstellungen unter „Audit“ — ist ein gewöhnlicher Dateidownload. Er läuft mit der Fortschrittsanzeige des Browsers, lässt sich abbrechen und fortsetzen und funktioniert auch ohne JavaScript.
Browser
Was verstag braucht, ist ein Browser, der aktuelle Webstandards beherrscht und noch Sicherheitsaktualisierungen bekommt — praktisch also ein aktueller Chrome, Edge, Firefox oder Safari.
Eine feste Mindestversion nennt verstag nicht. Was zählt, steht in den beiden anderen Abschnitten dieser Seite: eingeschaltetes JavaScript, und beim Video das, was der Browser selbst abspielen kann.
Drei Formate, die sich anders verhalten
HEIC, TIFF und Video. Zwei der drei Eigenheiten teilen sich weitere Formate; wo das so ist, steht es dabei.
HEIC: Chrome meldet oft gar keinen Dateityp
Das iPhone-Fotoformat kommt im Browser regelmäßig ohne Typangabe an: Die Datei
ist da, aber der Browser sagt nicht, was sie ist. verstag greift dann auf die
Dateiendung zurück — .heic oder .heif genügt, damit die Datei angenommen
wird. Meldet der Browser einen Typ, gilt dieser.
Eine HEIC-Datei ohne Endung wird abgewiesen. Wer solche Dateien beim Herunterladen aus einem anderen System umbenennt, sollte die Endung stehen lassen.
Dasselbe gilt für HEIF und, in manchen Browser-Fassungen, für .tif.
TIFF: prüfbar, aber nicht hochladbar
Die Schnellprüfung nimmt TIFF an, der Upload in die Bibliothek (in der Seitenleiste „Library“) weist es ab. verstag kann aus einer TIFF-Datei Content Credentials lesen, aber keine Ausgabe in diesem Format erzeugen.
Über „In Library speichern“ unter dem Prüfergebnis kommt sie doch in die Bibliothek — dort dann als reines Prüf-Asset mit Befund, aber ohne Editor.
Dasselbe gilt für WebP, AVIF, HEIC und GIF.
Video: die Vorschau hängt am Browser
Ob ein Video im Editor abspielt, entscheidet der Browser. Kann er das Format nicht abspielen, erscheint statt des Bildes ein Hinweis:
Dieser Browser kann dieses Videoformat nicht abspielen. Die Label-Platzierung funktioniert trotzdem — Anker, Größe und Rotation lassen sich einstellen, und das Video-Derivat kann gespeichert werden.
Was in diesem Fall fehlt, ist allein das Ziehen mit der Maus. Anker, Größe und Drehung stellst du weiterhin über die Bedienelemente ein; eingebrannt wird das Label später gegen die Datei selbst.