Die zwei Prüfprotokolle
Verwaltung und Content Credentials — was darin steht und wie du findest, was du suchst.
Unter Einstellungen → „Audit“ liegen zwei Protokolle, umschaltbar über „Audit-Ansicht wählen“:
- „Verwaltung“ — was im Arbeitsbereich geändert wurde.
- „Content Credentials“ — Signieren, Prüfen und Ausliefern von Dateien.
Nur Inhaber und Admin. Für alle anderen ist die Fläche nicht erreichbar.
Einträge bleiben, wie sie sind
Beide Protokolle werden nur ergänzt. Ändern und Löschen sind ausgeschlossen.
Ein Eintrag entsteht zusammen mit der Änderung, die er dokumentiert. Scheitert er, scheitert die Änderung: Es gibt keine Änderung ohne ihren Eintrag und keine Auslieferung ohne ihre Zeile.
Zeilen überleben ihren Gegenstand. Wird eine Ausgabe gelöscht, bleiben Ordner und Datei in der Zeile leer und die Zeile selbst lesbar; die eingebrannte Label-Variante steht im Ereignis.
Die Spalten „Akteur“ und „Veranlasst von“
Steht in der Spalte „Akteur“ „System“, war kein Mensch beteiligt. Im Content-Credentials-Protokoll ist das bei jeder Signatur und jeder Prüfung so — beide führt der Dienst aus. Im Verwaltungsprotokoll steht „System“ beim automatischen Durchlauf des Papierkorbs und bei einem Eingriff im Betrieb.
„Veranlasst von“ nennt nicht, wer das Ereignis ausgelöst hat, sondern wer den Gegenstand angelegt hat: wer die Ausgabe erzeugt oder die Datei hochgeladen hat. Eine Signatur hat deshalb nie einen Akteur, aber immer einen Veranlasser.
Ist „Veranlasst von“ leer, wurde entweder nichts aufgezeichnet oder die Ausgabe wurde gelöscht. Nach leeren Feldern lässt sich nicht filtern.
Was du filtern kannst
Das Verwaltungsprotokoll hat drei Filter — Ereignis, Akteur und eine Freitextsuche — plus die Sortierung; das Content-Credentials-Protokoll hat fünf.
Die Freitextsuche „In Details suchen …“ durchsucht die Detailspalte und die Kennung des Gegenstands, nicht den Ereignisnamen.
Einen Zeitfilter gibt es auf keinem der beiden Protokolle. Wer einen Zeitraum eingrenzen will, nimmt den Export.
Wenn ein Ereignis nicht in der Auswahl steht
Acht Ereignisse schreibt das Protokoll, ohne dass sie in der Ereignis-Auswahl stehen:
- die Änderung der Nutzungsrechte für Dritte
- das Kalibrieren einer Label-Variante
- die fünf Ereignisse rund um den Domain-Nachweis
- und ein weiteres
In der Tabelle erscheinen sie mit ihrem technischen Namen. Sieben von ihnen lassen die Detailspalte leer; beim Widerruf eines Domain-Nachweises steht dort ein technisches Wort.
Zwei Wege führen trotzdem hin:
Sortieren. Die Spalte „Ereignis“ ist sortierbar und sortiert nach dem technischen Namen. Die acht stehen dabei beieinander.
Exportieren. Die Tabellendatei hat eine eigene Spalte „Aktionsschlüssel“ mit dem technischen Namen. Ein Filter im Tabellenprogramm erreicht damit alle acht.
Wenn ein Ereignis gar nicht auftaucht
Aus dem Mitgliederbereich schreiben nur zwei Ereignisse einen Eintrag: „Einladung erstellt“ und „Einladung widerrufen“. Rollenwechsel, Deaktivierung, Entfernung und das Annehmen einer Einladung erscheinen im Protokoll nicht.
Wurde eine Person aus dem Arbeitsbereich entfernt, steht sie auch nicht mehr in der Akteur-Auswahl — nach ihr lässt sich dann nicht mehr filtern.