Export-Benennung

Wie heruntergeladene Dateien heißen — Vorlage, Platzhalter und Vorschau.

Einstellungen → „Export“ legt fest, wie Dateien heißen, die aus verstag heruntergeladen werden. Auf die Ablage wirkt das nicht: intern bleibt jede Datei unter ihrer Kennung.

Nur Inhaber und Admin dürfen die Vorlage ändern. Ein Mitglied bekommt beim Aufruf eine 404-Seite.

Die Vorlage

Ein Textfeld mit Platzhaltern in geschweiften Klammern. Die Vorgabe ist:

{original}

Alles, was kein Platzhalter ist, bleibt so stehen — Bindestriche, Unterstriche, eigene Wörter. Eine Vorlage kann also so aussehen:

{folder}_{original:slug}_{dimensions}

Darunter zeigt eine Vorschau an einem Beispiel, wie ein Name mit deiner Vorlage aussieht. Sie aktualisiert sich beim Tippen.

Die Platzhalter

PlatzhalterWas er einsetzt
{original}Ursprünglicher Dateiname ohne Endung, unverändert
{folder}Ordnername, ohne Ordner „unsortiert“
{format}Format-Kürzel, bei Freiform „freiform“
{width}Breite in Pixeln
{height}Höhe in Pixeln
{dimensions}Beides zusammen, etwa 1080x1350
{date}Datum als JJJJ-MM-TT
{time}Uhrzeit als HHMM
{hash}Kurzkennung der Ausgabe
{workspace}Kürzel des Arbeitsbereichs

Datum und Uhrzeit stehen in mitteleuropäischer Zeit, unabhängig von der Zeitzone in deinem Konto.

Zusätze

Hinter einem Doppelpunkt lässt sich der Wert verändern:

ZusatzWirkungMöglich bei
:upperGroßbuchstaben{original}, {folder}, {format}, {hash}, {workspace}
:lowerKleinbuchstabendieselben
:slugKurzform ohne Umlaute und Leerzeichennur {original}

Am Beispiel „Kampagne Hero Größe“:

VorlageErgebnis
{original}Kampagne Hero Größe
{original:lower}kampagne hero größe
{original:slug}kampagne-hero-groesse
{original:upper}KAMPAGNE HERO GRÖSSE

{original} gibt den Namen zurück, wie er hochgeladen wurde — mit Großbuchstaben, Leerzeichen und Umlauten. :lower schreibt ihn nur klein, :slug macht daraus eine Kurzform mit Bindestrichen. Bei :upper wird aus dem ß ein doppeltes S; der Name wird dadurch einen Buchstaben länger.

Datum, Uhrzeit, Breite, Höhe und Maße nehmen keine Zusätze — an ihnen gibt es nichts groß- oder kleinzuschreiben. Die Referenzliste im Formular zeigt bei jedem Platzhalter, was möglich ist.

Wenn die Vorlage nicht angenommen wird

Vier Fälle, jeder mit seiner eigenen Meldung am Feld:

  • Ein unbekannter Platzhalter. Die Meldung nennt ihn und listet alle, die es gibt.
  • Ein Zusatz, den es nicht gibt oder der an dieser Stelle nichts bewirkt. Die Meldung sagt, was bei diesem Platzhalter möglich ist.
  • Ein leeres Feld. „Die Vorlage darf nicht leer sein.“
  • Zeilenumbrüche oder Steuerzeichen im Feld.

Solange die Vorlage nicht angenommen wird, bleibt „Vorlage speichern“ gesperrt.

Ältere Vorlagen

Die Platzhalter hießen früher deutsch — {ordner}, {breite}, {hoehe}, {masse}, {datum}, {zeit}, {tenant} und {original-klein}. Diese Namen gelten nicht mehr. Steht in deiner gespeicherten Vorlage noch einer davon, werden Downloads bis zur Korrektur nach der Vorgabe {original} benannt. Das Formular zeigt dir dann eine Meldung, die den neuen Namen nennt.

Was mit dem Ergebnis passiert

Der fertige Name wird gekürzt, wenn er zu lang wird, und Zeichen, die in einem Dateinamen nicht vorkommen dürfen, werden ersetzt — auch dann, wenn du sie selbst in die Vorlage geschrieben hast. Dateinamen müssen auf jedem Betriebssystem funktionieren.

Treffen in einem Archiv zwei gleiche Namen aufeinander, bekommt der zweite eine Nummer (foto.jpg, foto-2.jpg). Es geht also nie eine Datei verloren, auch wenn die Vorlage für mehrere Ausgaben denselben Namen ergibt.

Mit der Vorgabe {original} tragen das Original und die daraus erzeugte signierte Ausgabe denselben Namensstamm. Wer beide nebeneinander ablegt, nimmt dafür am besten einen Platzhalter mehr auf — etwa {original}_{format}.