Zahlungsverzug

Was nach einer fehlgeschlagenen Zahlung gesperrt wird, was bleibt und wie du es auflöst.

Auslöser ist genau ein Ereignis: eine fehlgeschlagene Zahlung.

Sieben Tage, in denen nichts passiert

Beim ersten Fehlschlag öffnet sich eine Frist von sieben Tagen. Während sie läuft, ist nichts gesperrt — alles bleibt wie gewohnt nutzbar.

Ein zweiter oder dritter Fehlschlag verlängert die Frist nicht. Sie wird nur beim ersten Mal gesetzt.

Der Hinweisbalken sagt beides: „Eine Zahlung ist fehlgeschlagen.“ und „Die Frist läuft bis {Datum}.“ Dazu: „Bis zum Ablauf der Frist bleibt alles wie gewohnt nutzbar.“

Was du tun kannst: das Zahlungsmittel prüfen.

Danach: lesen ja, erzeugen nein

Nach Ablauf der Frist greift der Schreibschutz. Er trifft nur zwei Dinge:

GesperrtBleibt
HochladenAnsehen, Prüfen, Herunterladen
Video-RenderingsBild-Renderings und Signaturen

Mitglieder werden nicht ausgesperrt. Niemand verliert den Zugang, niemand fliegt aus dem Arbeitsbereich. Wer seine Daten holen will, kommt weiter dran.

Die Sperre greift nicht auf die Sekunde, sondern bis zu rund einen Tag nach Fristende. Deshalb sagt der Text „ab dem {Datum}“ und nicht „um {Uhrzeit}“.

Ein Tarifwechsel nach oben wird abgelehnt, solange die Zahlung offen und die Sperre in Kraft ist. Während der laufenden Frist geht er noch.

Was danach passiert

Vierzehn Tage nach dem Ende der Frist — also frühestens drei Wochen nach dem ersten Fehlschlag — wird das Abonnement gekündigt. Der genannte Tag ist ein frühester Tag. Vor dem Schritt fragt verstag beim Zahlungsanbieter nach: Nur wenn der die Zahlung weiterhin als offen meldet, wird gekündigt.

Danach gilt der kostenlose Tarif. Am Tag der Rückstufung wird nichts gelöscht. Sie verengt die Aufbewahrungsdauer, und daraufhin beginnt eine Schonfrist von 30 Tagen, nach der ältere Originaldateien entfernt werden.

Der Balken sagt es vorher: „Bleibt die Zahlung offen, wird dieser Arbeitsbereich auf den kostenlosen Tarif zurückgestuft.“

„Zahlungseinzug pausiert“ ist etwas anderes

Das ist kein Verzug. Es entsteht nicht aus einer fehlgeschlagenen Zahlung und lässt sich deshalb auch nicht durch Bezahlen auflösen:

Der Zahlungseinzug für diesen Arbeitsbereich ist pausiert. Schreib uns an hello@verstag.io, um ihn wieder aufzunehmen.

Die Wirkung ist dieselbe wie beim Verzug: dieselben zwei Sperren.

Wer den Hinweis sieht

Der Balken erscheint auf jeder Seite der Anwendung — aber nur für Inhaber und Admin. Ein Mitglied sieht ihn nie; es bekommt den Hinweis erst dort, wo er es betrifft — an der Absage beim Hochladen, mit dem Hinweis, wer handeln kann.

Ein Inhaber liest „Prüfe das Zahlungsmittel …“, ein Admin „Das Zahlungsmittel kann nur die Inhaberin oder der Inhaber dieses Arbeitsbereichs ändern.“