Ausgabeformate

Der Formatkatalog des Arbeitsbereichs — anlegen, deaktivieren, ausblenden, löschen, und was mit bestehenden Ausgaben passiert.

Der Formatkatalog liegt unter Einstellungen → Formate. Er bestimmt, welche Zielformate im Editor und in der Stapelverarbeitung zur Auswahl stehen.

Nur Inhaber und Admin. Ein Mitglied sieht den Menüpunkt „Einstellungen“ gar nicht; wer die Adresse direkt aufruft, bekommt eine 404-Seite.

Die Seite hat zwei Karten: oben „Neues Format“ mit dem Formular, darunter „Formate“ mit der Liste.

Ein Format anlegen

Vier Felder: Name, Breite (px), Höhe (px) und optional Auflösung (dpi). Das Seitenverhältnis gibst du nicht ein — es wird aus Breite und Höhe gekürzt und neben den Feldern angezeigt. Solange eines fehlt, steht dort „–:–“.

  • Breite und Höhe sind ganze Zahlen von 1 bis 20000.
  • Der Name ist pro Arbeitsbereich eindeutig, ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung: „Hero Wide“ und „hero wide“ schließen sich aus. Höchstens 120 Zeichen; das Feld begrenzt die Eingabe nicht, die Ablehnung kommt beim Speichern.
  • Die Zahlenfelder sind streng. „1e3“ oder „1,9“ werden nicht zu 1000 oder 1 umgedeutet — der Knopf bleibt einfach inaktiv.

Die Auflösung, und was ein leeres Feld bedeutet

Ein leeres dpi-Feld ist eine Antwort, keine Lücke. Es heißt „Bildschirmformat“. Der Platzhalter im Feld sagt es andersherum: „für Druck“.

Wofür das Feld da ist: 2480 × 3508 ist nur dann A4, wenn die Datei 300 dpi angibt. Ein gesetzter Wert landet in der Ausgabedatei selbst — bei JPEG im EXIF-Feld, bei PNG im Auflösungs-Block.

Drei Dinge hängen daran:

  • Ohne dpi steht 72 in der Ausgabedatei — die Bildschirmkonvention, keine Aussage über die physische Größe.
  • Die Auflösung der Quelldatei überlebt eine Skalierung nicht. Sie wird bei jeder auf ein Format skalierten Ausgabe überschrieben.
  • Die Ausnahme ist „Original“. Dort wird gar keine Auflösung gestempelt: Die Pixelzahl ist unverändert, also bleibt die Angabe der Quelle wahr.

Die Auflösung ist zwischen 1 und 1200 dpi erlaubt. In der Katalogliste steht sie nur bei Formaten, die eine haben.

Presets und eigene Formate

Der Katalog führt zweierlei, in der Liste an der Typspalte erkennbar:

Sechs System-Presets, alle ohne dpi-Angabe: Instagram Portrait 1080 × 1350, Instagram Square 1080 × 1080, LinkedIn 1200 × 627, OG Image 1200 × 630, Story / Reel 1080 × 1920, Web Hero 1920 × 1080.

Eigene Formate, die dein Arbeitsbereich angelegt hat.

Die Knöpfe sind für beide verschieden:

PresetEigenes Format
Aus der Auswahl nehmen„Ausblenden“„Deaktivieren“
Zurückholen„Einblenden“„Aktivieren“
Löschen„Löschen“

Ein Preset gilt für alle Arbeitsbereiche. Ausblenden nimmt es nur aus deiner Auswahl — anderswo bleibt es unverändert sichtbar. Umgekehrt lässt sich ein eigenes Format nicht ausblenden; dafür ist Deaktivieren der Weg.

Beim Ausblenden eines Presets heißt der Knopf „Ausblenden“ und die Meldung danach „Format „Web Hero" deaktiviert.“

Was Deaktivieren und Ausblenden nicht tun

Beide wirken ausschließlich auf die Auswahllisten. Bestehende Ausgaben bleiben unberührt: Ihre Maße stehen in der gespeicherten Ausgabe selbst.

Das ist die Antwort auf „mein Format ist verschwunden“: Es ist aus dem Wähler verschwunden, nicht aus den Dateien.

Eine Nebenwirkung: In der Derivatliste des Editors verliert eine fertige Ausgabe nach dem Deaktivieren ihres Formats den Formatnamen und zeigt stattdessen „Freiform“ plus die gespeicherten Maße. Datei, Zeile und Spezifikation bleiben unverändert — nur die Beschriftung.

Auch die Stapelverarbeitung liest dieselbe gefilterte Liste. Ein Stapel, der ein zwischenzeitlich deaktiviertes Format anfordert, wird abgewiesen. Ist der Katalog vollständig leer, steht dort „Keine Formate im Katalog.“

Löschen

Löschen geht nur, solange kein Derivat das Format benutzt. Die Meldung nennt das Format beim Namen:

Format „Newsletter-Header" wird von Derivaten verwendet und kann nicht gelöscht werden — stattdessen deaktivieren.

Der Knopf ist zweistufig: Der erste Klick bewaffnet ihn, er zeigt vier Sekunden lang „Wirklich löschen?“, erst der zweite löscht. Danach entwaffnet er sich selbst.

Was nicht im Katalog steht

Im Editor stehen neben den Katalogformaten zwei Kacheln, die keine Formate sind: „Freiform“ und „Original“. Sie lassen sich nicht ausblenden, weil es zu ihnen keine Katalogzeile gibt.

Für Video spielt der Katalog keine Rolle. Der Video-Editor zeigt keinen Format-Wähler; ein Video-Derivat trägt kein Format.

Und im Editor lässt sich kein Format anlegen. Der Katalog gilt für den ganzen Arbeitsbereich; ändern dürfen ihn Inhaber und Admin.

Protokoll

Jede der sechs Katalogaktionen steht im Prüfprotokoll. Beim Anlegen wird die dpi-Angabe mitgeschrieben. Die Oberfläche sagt „Preset“, das Protokoll „System-Format“.

Was schiefgehen kann

„Die Eingabe wurde nicht akzeptiert. Bitte prüfen und es erneut versuchen.“ Der allgemeine Satz bei einer Ablehnung — er erscheint auch bei einem Namen, den es schon gibt.

„Dafür fehlt die Berechtigung.“ Deine Rolle darf den Katalog nicht ändern.